11.05.26

Freie Wähler-Parteitag: VBEW im Dialog zu Wassercent, Windenergie und Wasserkraft

Der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) war mit einem eigenen Stand beim Landesparteitag der Freien Wähler in Bad Aibling vertreten. Vor Ort nutzte der Verband die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit Mandatsträger*innen und Parteivertreter*innen.

 

Am Stand des VBEW kam es unter anderem zu Gesprächen mit dem Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, dem Digitalminister Fabian Mehring sowie mit den Sprecher*innen für Umwelt- sowie Energiepolitik Marina Jakob und Josef Lausch. Der Parteitag bot einen geeigneten Rahmen, um zentrale energie- und wasserpolitische Themen aus Sicht der bayerischen Versorgungsunternehmen zu adressieren.

 

Diskutiert wurde unter anderem das Wassergesetz mit dem darin enthaltenen Wassercent, die bevorstehende Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf Bundesebene sowie der Ausbau der Erneuerbaren Energien. Gerade für Bayern spielt dabei die Wasserkraft eine zentrale Rolle und benötigt auch künftig eine verlässliche und stabile Förderung. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Notwendigkeit eines stärkeren Windenergieausbaus in Bayern. Mehr Windenergie in Süddeutschland erhöht den Nutzen für das Energiesystem: Wind- und Photovoltaikstrom nutzen im Zusammenspiel die vorhandenen Netzkapazitäten besonders effizient und steigern so die Systemeffizienz insgesamt. Die von Bayern eingebrachte Bundesratsinitiative zur Stärkung des Windenergieausbaus ist hierfür ein wichtiger erster Schritt.

 

Mit seiner Präsenz beim Parteitag unterstrich der Verband erneut die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Politik und Praxis, um die Energie- und Wasserversorgung in Bayern zukunftssicher, bezahlbar und resilient weiterzuentwickeln.

 

Marian Rappl, Hauptgeschäftsführer des VBEW, betont: „Was es braucht, ist mehr Windenergie für Bayern, die Sicherung der Wasserkraft sowie einen Wassercent, der auch tatsächlich zum Wohle des Wasserschutzes bei den Wasserversorgungsunternehmen ankommt – und das alles in einem verlässlichen und langfristig stabilen Ordnungsrahmen. Nur so können wir die Energiewende zum Erfolg bringen.“

 

 

Weitere Informationen:

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