03.01.18

Der Winter lässt CNG-Autos kalt

Auch bei klirrender Kälte haben gasbetriebene CNG-Fahrzeuge Vorteile. Ob zum Skifahren in die Berge oder zum Arbeiten ins Büro: CNG-Fahrer sind auch bei winterlichen Temperaturen komfortabel und sicher unterwegs. Um Winterkraftstoff, eingeschränkte Reichweiten oder erhöhten Stromverbrauch müssen sie sich keine Gedanken machen. Durch die saubere Verbrennung punkten CNG-Motoren darüber hinaus selbst bei frostigen Temperaturen durch niedrige Schadstoff-Emissionen bereits in der Kaltstartphase. Und auch rund um die Wintersportgebiete in Bayern, Österreich, Italien und der Schweiz gibt es genügend Tankstellen.

Abschalt-Software für die Abgasreinigung macht selbst aus dem vermeintlich sauberen Benziner oder Diesel bei niedrigen Temperaturen einen Luftverschmutzer mit erhöhten Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen. Hingegen spielen CNG-Autos, die mit Erdgas, regenerativem Biomethan oder synthetischem Methan gefahren werden, schon vom Start weg ihre Vorteile aus. Da durch den hochwertigen Kraftstoff und die saubere Verbrennung viele Schadstoffe gar nicht erst in problematischen Mengen entstehen, müssen sie auch nicht aufwendig herausgefiltert werden. Ist keine Abgasaufbereitung erforderlich, wird man auch nicht zum Einsatz einer Schummel-Software verführt. Da CNG das ganze Jahr mit der gleichen Qualität eingesetzt werden kann, muss der Fahrer anders als bei Diesel und Autogas (LPG) bei Minus-Temperaturen nicht darauf achten, Winterkraftstoff im Tank zu haben.

CNG: Der alternative Antrieb für den Winter

CNG ist der alternative Kraftstoff, dem der Winter die wenigsten Probleme bereitet. Das stellte der TÜV Nord fest. Während es bei LPG, Ethanol und Pflanzenöl bei niedrigen Temperaturen zu signifikantem Mehrverbrauch kommt, erhöht sich bei CNG-Fahrzeugen die Reichweite sogar, da bei Kälte etwas mehr Gas in die Tanks passt. „Besonders charakteristisch ist der Reichweitenvorteil im Winter natürlich gegenüber Elektroautos“, hebt Detlef Fischer, Geschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft, hervor. Denn Licht, Heizung und Komfortverbraucher senken die Reichweite von E-Fahrzeugen bei winterlichen Straßenverhältnissen merklich. Und da die Kapazität der Lithium-Akkus bei Minusgraden absinkt, haben sie schon vor dem Losfahren weniger Energie zur Verfügung. „Selbst Fahrzeugen, die Norm-Reichweiten von 300 Kilometern haben, geht im Winter teilweise schon bei 150 Kilometern der Strom aus“, erklärt Fischer.

Ski und Rodel gut – CNG-Tankstelle immer in Reichweite

„Alle Wintersportbegeisterten kommen mit ihrem CNG-Auto gut ans Ziel und wieder heim – denn in den meisten Wintersportgebieten gibt es CNG-Tankstellen und auf den Anfahrts- und Rückfahrts-Routen sowieso“, betont Juliane Gött, Vorsitzende des Landesinitiativkreis ErdgasMobilität Bayern und selbst CNG-Mobilistin. Italien bietet als CNG-Musterland in Europa eine hohe Tankstellendichte, in der Schweiz wächst das Tankstellennetz wegen der Klima- und Umweltschutz-Ziele kontinuierlich und Österreich hat eine ähnlich gute Versorgung wie Deutschland. Und selbst wer im französischen Grenoble seine Winterferien verbringt, findet eine CNG-Tankstelle vor Ort.

Eine echte Alternative: alltagstauglich und am Markt verfügbar

Die Produktpalette an CNG-Fahrzeugen ist deutlich gewachsen und auch für 2018 sind interes­sante Modelle angekündigt. Für den Wintersportler mit viel Gepäck bieten die Kombis wie Opel Astra Sports Tourer, Skoda Oktavia Combi oder VW Golf Variant sowie die klassischen Vans wie Opel Zafira, Fiat Doblo oder VW Caddy ordentlich Platz. Und mit dem Audi A4 Avant gibt es mittlerweile sogar einen CNG-Kombi, der bei schnee- und eisfreien Straßen im ICE-Tempo unterwegs sein kann. Im Alltag unterscheiden sich die klimaschonenden Modelle kaum von den konventionellen Fahrzeugen: Sie liegen bei Reichweite und Kofferraumvolumen auf ähnlichem Niveau. ADAC und Feuerwehr bestätigen, dass die Sicherheit mindestens so hoch wie bei konventionellen Fahrzeugen ist. An der Tankstelle jedoch merkt der CNG-Fahrer die deutlich niedrigeren Kraftstoffkosten sofort.

Medienkontakt:
Birgit Maria Wöber

Tel: 089-42 52 91 21
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CNG-Mobilität in Bayern

Der "Landesinitiativkreis ErdgasMobilität Bayern", ein Zusammenschluss von bayerischen Ener­gieversorgern, hat sich zum Ziel gesetzt, Fahrzeuge mit CNG-Antrieb als klimaschonende, wirt­schaftliche und zukunftsweisende Alternative bekannt zu machen, damit die Zahl der CNG-Fahr­zeuge auf Bayerns Straßen weiter zunimmt. Der LIK Bayern sieht seine Aufgabe in der aktiven Imagebildung und Steigerung der Bekanntheit sowie der Förderung der regionalen Vermarktung von CNG aus Erdgas, Biomethan und Methan aus Ökostrom als Kraftstoff in Bayern.

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