Stromnetze und Energie: Mehr Tempo für Bayerns Versorgungssicherheit
Ein Schwerpunkt der Gespräche lag auf der drängenden Frage, wie der zügige Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze auf Verteil- und Übertragungsnetzebene gelingen können. Der VBEW verdeutlichte die Schlüsselrolle verlässlicher Rahmenbedingungen für Investitionen in die Netzinfrastruktur. Um den Industriestandort Bayern zukunftssicher aufzustellen und erneuerbare Energien verlässlich zu integrieren, braucht es spürbare Planungsbeschleunigung, weniger bürokratische Hürden und ein hohes Umsetzungstempo vor Ort.
Wasserwirtschaft und Resilienz: Die Lebensader Bayerns sichern
Ebenso intensiv adressierte der VBEW die Herausforderungen in der bayerischen Wasserwirtschaft: Im Fokus stand die langfristige Sicherung und Resilienz der bayerischen Wasserversorgung. Der Verband betonte dabei die Notwendigkeit, das „Lebensmittel Nr. 1“ nachhaltig zu schützen und die Trink- sowie Abwasserinfrastrukturen durch gezielte Investitionen krisenfest aufzustellen, um die Versorgungssicherheit im Freistaat auch unter veränderten klimatischen Rahmenbedingungen verlässlich zu gewährleisten.
VBEW-Hauptgeschäftsführer Marian Rappl betonte im Nachgang des Parteitags: „Der persönliche Austausch ist durch nichts zu ersetzen. Gerade bei komplexen Herausforderungen wie dem Netzausbau und der Wasserversorgung braucht es Menschen, die miteinander reden, zuhören und gemeinsam nach Lösungen suchen. Genau hier liegt die zentrale Aufgabe des VBEW: Wir bringen die Erfahrungen unserer Mitgliedsunternehmen direkt dorthin, wo politische Entscheidungen vorbereitet und getroffen werden. Energie und Wasser sind die Lebensadern unseres Landes – ihre Zukunft gestalten wir am besten gemeinsam.“