02.05.13

Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW spendet 3.000 Euro an Regensburger Tafel e.V.: Photovoltaik-Sozialfonds fand keine breite Unterstützung

Ende des Jahres 2012 hatte der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW vorgeschlagen, dass die rund 430.000 Photovoltaikanlagenbetreiber in Bayern freiwillig einen Sozialfonds für bedürftige Stromkunden gründen sollten. Die Idee hierzu resultierte aus einem Solidaritätsgedanken, da die Photovoltaikanlagen für die Betreiber im Freistaat wohl ordentliche Renditen abwerfen. Diese wiederum werden von allen Stromkunden über die sogenannte EEG-Umlage erst ermöglicht. Der VBEW-Vorsitzende Norbert Breidenbach übergab zusammen mit dem VBEW-Geschäftsführer Detlef Fischer die gesammelten 3.000 Euro am 30.04.2013 an Günter Ulshöfer von der Regensburger Tafel e.V.

Immerhin kamen 3.000 Euro für die Idee "Photovoltaik-Sozialfonds" zusammen. Dieser Beitrag konnte nun an die Regensburger Tafel e.V. übergeben werden. Von links: Detlef Fischer, VBEW-Geschäftsführer, Günter Ulshöfer, Regensburger Tafel e.V., Norbert Breidenbach, VBEW-Vorsitzender und Vorsitzender des Vorstands der REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG. Copyright: REWAG

In Bayern sind rund 430.000 Photovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von fast 10.000 Megawatt (MW) am Netz. Damit werden über das Jahr gesehen rund 10 Prozent des bayerischen Stromverbrauches gedeckt. Nennenswert Strom wird allerdings nur produziert, wenn die Sonne scheint. Die Renditen für die Betreiber der Photovoltaikanlagen werden über die EEG-Umlage finanziert und über den Strompreis erhoben. Hart trifft das diejenigen, die nur über sehr wenig Einkommen verfügen. Für sie wird Strom durch die stetig steigende EEG-Umlage immer teurer. Nach einer VBEW-Berechnung betragen die Kosten für die Förderung der Photovoltaikanlagen für eine vierköpfige Familie in Bayern knapp 500 Euro im Jahr. 

Nachdem auch das Bundesumweltministerium nun mit seinem Vorschlag zur „Strompreisbremse“ einen „Soli-Beitrag“ einforderte, hat sich unsere Idee, auf freiwilliger Basis einen Sozialfonds zu schaffen, leider weitgehend erübrigt. Die bisher eingegangenen Spenden kamen von VBEW-Mitgliedsunternehmen, die Sympathie für diese Idee entwickelt haben. So haben unter anderem die Stadt Pfarrkirchen, die REWAG und der VBEW-Geschäftsführer Detlef Fischer in seiner Eigenschaft als Photovoltaikanlagenbetreiber von seinem privaten Konto einen Teil der Spendensumme zur Verfügung gestellt.

Der VBEW freut sich, dass 3.000 Euro an die Regensburger Tafel e.V. übergeben werden konnten. Die Regensburger Tafel e.V. sammelt Lebensmittel und Sachspenden und gibt diese an bedürftige Personen und Einrichtungen ab.

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