08.08.11

Gründung Energieagentur „Energie innovativ“: VBEW engagiert sich in der Energieagentur

Die Bayerische Energiewirtschaft ist bereit, die „Energiewende“ maßgeblich mitzugestalten. Die im VBEW organisierten Energieversorgungsunternehmen stehen dafür mit ihrer Expertise bereit. „Das Konzept der Bayerischen Staatsregierung zur Energieagentur ist insbesondere für den schnellen Start der nun vor uns liegenden Arbeiten zur Energiewende sehr geeignet,“ sagte Norbert Breidenbach, Vorsitzender des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW.

Die Kernaufgaben der am 2. August 2011 von der Staatsregierung eingesetzten Energieagentur, die im September bereits ihre Arbeit aufnehmen soll, liegen in der Informationsarbeit, der Netzwerkbildung und der Koordination der vorhandenen Strukturen zu allen Fragen der Energiewende. Des Weiteren soll die Energieagentur den Evaluierungsprozess der Energiewende begleiten.

„Der Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien kann nur auf der Basis eines breiten gesellschaftlichen Grundkonsenses über die Zukunft der Energieversorgung gelingen,“ erläuterte Breidenbach. Die Energieagentur werde dabei eine wichtige Rolle spielen. Denn die Energiewende bedarf vor allem einer hohen gesellschaftlichen Akzeptanz für die Infrastruktur der Energieversorgung.

Die bayerischen Energieversorger sind bereit, in neue regenerative und konventionelle Stromerzeugungsanlagen zu investieren sowie für deren Integration in das Gesamtsystem „Energieversorgung“ zu sorgen. „Wir wollen durch unsere engagierte Mitarbeit in der Energieagentur zeigen, dass die Mitgliedsunternehmen des VBEW der wichtigste Partner der Staatsregierung für die Energiewende sind. Denn unsere Unternehmen entwickeln den Ehrgeiz, die Energieversorgung sicher, preisgünstig und umweltverträglich zu gestalten“, sagte Breidenbach. „Die Energieagentur muss auch die geeignete Plattform dafür werden, dass die Energiewende nicht nur eine Stromwende bleibt. Wir dürfen, um die Klimaschutzziele zu erreichen, den Energieverbrauch zur Deckung des Wärmebedarfes für unsere Gebäude und zur Deckung unserer Mobilitätsbedürfnisse nicht aus dem Blick verlieren.“

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